Vita

Wer bist Du?

MarkusMariaWeb

 

Mein Name ist Markus und ich bin Unternehmensberater. Bis vor Kurzem zumindest war ich Manager und Prokurist einer der größten Beratungsfirmen der Welt.

Die Aufgabe war spannend, doch nach zu vielen Nächte in fremden Bürotürmen und Hotelbetten hat mir das Abenteuer im Leben gefehlt. Ich habe meinen Job an den Nagel gehängt und bin nach Togo geradelt.

 

 

  • Markus Maria Weber, geboren 1981 in Freiburg im Breisgau
  • Studiert Betriebswirtschaftslehre in Göttingen
  • Liebt das Reisen und arbeitet während des Studiums in England, Frankreich, China und Indien
  • Beginnt einen Job als Unternehmensberater, der ihn in die Vorstandsetagen der Wirtschaft und in anonyme Hotelzimmer bringt
  • Radelt nach Togo, um eine Tasse Kaffee zu trinken
  • Kündigt nach seiner Rückkehr seinen Job und wechselt zu einem Social Enterprise
  • Schreibt ein Buch, weil er auf seiner Reise zahlreiche unglaubliche Abenteuer erlebt hat
  • Lebt heute mit seiner Familie in London

 

Warum Togo?

Diese Frage wurde mir hunderte Male gestellt. Vermutlich zurecht, denn eigentlich bin ich überhaupt kein Fahrradfahrer, und ein Abenteurer erst recht nicht.

Nach vielen Jahren in Anzug und Krawatte wollte ich eine Änderung. Einach raus aus dem Trott und ein Abenteuer erleben: Rein in die Natur, Wandern, Klettern, Fahrradfahren, irgendwo hin reisen. Das einzige, was mir fehlte war ein Ziel.

Dann kam die Idee: Auf einer meiner morgendlichen Zugfahrten in die Frankfurter Finanzwelt habe ich meine Mitreisenden betrachtet, die vertieft auf ihre Laptops blickend an ihren Kaffeebechern genippt haben. Wo kommt dieser ganze Coffee to go eigentlich her?, habe ich mich damals gefragt. Kurz darauf stand mein Entschluss fest: Ich werde nach Togo reisen, um einen Kaffee zu trinken.

 

Und jetzt?

14.037 Kilometern im Sattel und eine Reise durch Westafrika waren eine echte Herausforderung. Besonders auf den unwegsamen Sandpisten in Guinea, Sierra Leone, Liberia oder der Elfenbeinküste.

Eigentlich dachte ich, diese Reise war genug Erlebnis für ein ganzes Leben, doch inzwischen hat mich das Fieber wieder gepackt und nach meiner Rückkehr habe ich mich in zwei neue Abenteuer gestürzt: zum einen baue ich ein Unternehmen mit auf, das Menschen im Autismus-Spektrum als Consultants einsetzt und zum anderen versuche ich mich als Vater eines einjährigen Sohnes. Beides Aufgaben, bei denen ich viel Kaffee benötige.

 

Und, gibt es Coffee to go in Togo?

Kaffee in TogoUm es kurz zu machen: Für einen Kaffee braucht man nicht nach Togo reisen. Der besteht dort nämlich wie in ganz Westafrika aus Instantpulver und zu viel gezuckerter Kondensmilch. Aber um ein echtes Abenteuer zu erleben lohnt sich die Reise!

Ob es auch Coffee to go gibt müsst ihr selbst herausfinden.